Konfliktmanagement für Führungskräfte: Wie man Konflikte löst
- Christian Asperger

- 17. Jan.
- 9 Min. Lesezeit
Ein Teammeeting eskaliert, zwei Abteilungsleiter blockieren sich gegenseitig, oder ein langjähriger Mitarbeiter zieht sich zurück – Konflikte gehören zum Führungsalltag wie Meetings zum Kalender.
In meinen fast 20 Jahren als Führungskraft in der Telekommunikationsbranche habe ich gelernt: Die Frage ist nicht, ob Konflikte auftreten, sondern wie wir damit umgehen. Effektives Konfliktmanagement für Führungskräfte entscheidet oft darüber, ob Teams produktiv zusammenarbeiten oder im Stillstand verharren.
Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie Sie Konflikte nicht nur lösen, sondern als Chance für Entwicklung nutzen können.

Das Wichtigste in Kürze - Konfliktmanagement für Führungskräfte: Wie man Konflikte löst
Konfliktmanagement für Führungskräfte ist eine zentrale Kompetenz, die über Teamerfolg und Unternehmenskultur entscheidet
Konflikte sind nicht per se negativ – sie können Innovation fördern und Teams stärken, wenn sie konstruktiv bearbeitet werden
Die systemische Perspektive hilft, Konflikte als Ausdruck von Mustern im gesamten System zu verstehen, nicht als individuelles Versagen
Frühe Intervention ist entscheidend – unbearbeitete Konflikte verschärfen sich und beeinträchtigen die gesamte Organisation
Erfolgreiche Führungskräfte nutzen verschiedene Strategien je nach Konfliktsituation und kombinieren systemische mit klassischen Ansätzen
Coaching unterstützt: Professionelle Begleitung hilft, individuelle Muster zu verstehen und strukturelle Veränderungen umzusetzen
Podcast - Konflikte nutzen
Inhalt
1. Warum Konfliktmanagement für Führungskräfte entscheidend ist
In den ersten Jahren meiner Führungslaufbahn bei der Deutschen Telekom glaubte ich, ein guter Manager sei jemand, der Konflikte vermeidet. Heute weiß ich: Das Gegenteil ist der Fall. Konfliktmanagement für Führungskräfte bedeutet nicht, Konflikte zu verhindern, sondern sie produktiv zu gestalten.
Die Kosten ungelöster Konflikte sind enorm. Studien zeigen, dass Führungskräfte bis zu 30 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Konfliktbewältigung verbringen – wenn sie es denn tun. Ignorierte Konflikte führen zu sinkender Produktivität, erhöhter Fluktuation und einer toxischen Unternehmenskultur. In meiner Coaching-Praxis erlebe ich regelmäßig, wie Führungskräfte erst dann Hilfe suchen, wenn der Schaden bereits massiv ist.
Konflikte als Entwicklungschance zu begreifen, war für mich ein Wendepunkt. Wenn zwei Teammitglieder unterschiedliche Ansichten über die Projektrichtung haben, liegt darin oft eine Chance für Innovation. Wenn ein Mitarbeiter offen Kritik an Prozessen äußert, zeigt das Engagement und den Wunsch nach Verbesserung. Die Kunst liegt darin, diese Energie konstruktiv zu kanalisieren.
Führungskräfte, die Konflikte kompetent managen, schaffen eine Kultur, in der unterschiedliche Meinungen nicht nur toleriert, sondern als wertvoll angesehen werden. Das fördert psychologische Sicherheit – ein entscheidender Faktor für Teamleistung und Innovation.
2. Arten von Konflikten in Führungskontexten
Nicht jeder Konflikt ist gleich. Effektives Konfliktmanagement für Führungskräfte beginnt damit, die Art des Konflikts zu verstehen.
Sachkonflikte
Hier geht es um unterschiedliche Ansichten zu Zielen, Strategien oder Ressourcenverteilung. In meiner Zeit als Bereichsleiter erlebte ich häufig Sachkonflikte zwischen Marketing und Vertrieb über Budgets. Diese Konflikte sind oft am einfachsten zu lösen, weil sie auf objektiven Faktoren basieren und rational bearbeitet werden können.
Beziehungskonflikte
Wenn es um persönliche Sympathien, Kommunikationsstile oder Werte geht, wird es komplexer. Ein Mitarbeiter fühlt sich nicht respektiert, ein anderer empfindet die direkte Art des Kollegen als verletzend. Diese Konflikte sind emotional aufgeladen und erfordern ein sensibles Vorgehen.
Rollenkonflikte
Unklare Verantwortlichkeiten oder widersprüchliche Erwartungen führen zu Rollenkonflikten. Wenn zwei Abteilungsleiter beide glauben, für eine Entscheidung zuständig zu sein, entsteht Reibung. In Matrixorganisationen, wie ich sie bei der Telekom erlebte, sind solche Konflikte besonders häufig.
Verteilungskonflikte
Begrenzte Ressourcen – sei es Budget, Personal oder Aufmerksamkeit der Geschäftsführung – schaffen Konkurrenzsituationen. Diese Konflikte zeigen sich besonders bei Beförderungen oder in Budgetverhandlungen.
Wertkonflikte
Die schwierigsten Konflikte entstehen, wenn grundlegende Werte kollidieren. Ein Mitarbeiter legt Wert auf Work-Life-Balance, während ein anderer höchsten Einsatz fordert. Diese Konflikte lassen sich selten vollständig lösen, aber es ist möglich, einen Umgang damit zu finden.

3. Die Rolle der Führungskraft im Konflikt
Als Führungskraft stehen Sie im Konflikt oft in einer besonderen Position – Sie sind gleichzeitig Beteiligter, Mediator und Systemberater.
Die neutrale Position ist eine Illusion. Auch wenn Sie versuchen, neutral zu bleiben, nehmen Mitarbeitende Sie als Teil des Systems wahr. Ihre Entscheidungen, Ihre Kommunikation und sogar Ihr Schweigen beeinflussen die Konfliktdynamik. Ich habe früh gelernt: Transparenz über die eigene Position ist hilfreicher als vorgetäuschte Neutralität.
Verschiedene Rollen erfordern Flexibilität. Manchmal müssen Sie klar Stellung beziehen und Entscheidungen treffen. In anderen Situationen ist es wichtiger, als Moderator Raum für Dialog zu schaffen. Und manchmal ist Ihre Aufgabe, den Konflikt auszuhalten und das Team selbst Lösungen finden zu lassen.
Selbstreflexion ist entscheidend. Welche Konflikte triggern mich? Wo habe ich blinde Flecken? In meinem Business Coaching arbeite ich häufig mit Führungskräften daran, ihre eigenen Konfliktmuster zu verstehen. Wer in der Kindheit gelernt hat, Harmonie um jeden Preis zu bewahren, wird im Führungsalltag anders reagieren als jemand, der früh gelernt hat, sich durchzusetzen.
Macht bewusst einsetzen. Als Führungskraft haben Sie strukturelle Macht. Die Frage ist, wie Sie diese nutzen. Autoritär durchgreifen mag kurzfristig funktionieren, schafft aber keine nachhaltige Konfliktkultur. Macht einzusetzen, um Raum für konstruktive Auseinandersetzung zu schaffen, ist der anspruchsvollere, aber wirksamere Weg.
4. Systemische Perspektive auf Konflikte
Die systemische Sichtweise hat mein Verständnis von Konfliktmanagement für Führungskräfte fundamental verändert. Statt einzelne Personen als 'Problemverursacher' zu sehen, betrachten wir Konflikte als Symptome von Mustern im gesamten System.
Konflikte haben eine Funktion. Diese Perspektive klingt zunächst befremdlich. Aber wenn Sie sich fragen
"Was hält dieser Konflikt aufrecht?"
oder
"Wem nützt er möglicherweise?",
eröffnen sich neue Lösungsräume. Ein schwelender Konflikt zwischen zwei Abteilungen kann beispielsweise verschleiern, dass es auf Führungsebene keine klare Strategie gibt.
Zirkuläre Dynamiken erkennen. Ein Mitarbeiter zieht sich zurück, weil er sich übergangen fühlt. Die Führungskraft interpretiert dies als Desinteresse und bindet ihn noch weniger ein. Der Mitarbeiter fühlt sich noch stärker übergangen. Solche Kreisläufe zu durchbrechen, erfordert das Verständnis der wechselseitigen Verstärkung.
Muster statt Personen adressieren. In der systemischen Arbeit frage ich nicht
"Wer hat Schuld?",
sondern
"Welches Muster zeigt sich hier?"
Das entlastet Einzelne und richtet den Blick auf veränderbare Strukturen. Wenn zwei Teammitglieder regelmäßig aneinandergeraten, liegt es vielleicht nicht an ihrer Persönlichkeit, sondern an unklaren Prozessen oder widersprüchlichen Zielvorgaben.
Kontext einbeziehen. Systemisch zu denken bedeutet auch, den größeren Kontext zu sehen. Ein Konflikt in Ihrem Team kann mit Veränderungen auf Unternehmensebene zusammenhängen. Fusionen, Umstrukturierungen oder Marktdruck schaffen Unsicherheit, die sich in Konflikten niederschlägt.
5. Bewährte Strategien im Konfliktmanagement
Auf Basis meiner Erfahrung als Führungskraft und systemischer Coach haben sich bestimmte Strategien als besonders wirksam erwiesen.
1. Früh intervenieren
Warten Sie nicht, bis ein Konflikt eskaliert. Wenn Sie Spannungen wahrnehmen, sprechen Sie sie an. Ein einfaches
"Mir ist aufgefallen, dass..."
kann verhindern, dass aus einem Missverständnis ein handfester Konflikt wird.
2. Aktiv zuhören
Das klingt banal, ist aber selten. Echtes Zuhören bedeutet, die eigene Lösungsagenda zurückzustellen und wirklich zu verstehen, worum es dem anderen geht. In Konfliktgesprächen nutze ich oft die Technik des Paraphrasierens:
"Wenn ich Sie richtig verstehe, dann..."
Das zeigt dem Gegenüber, dass seine Sichtweise gehört wird.
3. Interessen statt Positionen klären
Hinter jeder Position steckt ein Interesse. Wenn zwei Abteilungsleiter um Budget streiten (Position), geht es möglicherweise um Anerkennung, Autonomie oder Zukunftssicherung (Interessen). Das Harvard-Konzept des "interessenbasierten Verhandelns" ist hier hilfreich.
4. Emotionen anerkennen
In Konflikten sind Emotionen im Spiel – Frustration, Enttäuschung, Ärger. Diese zu ignorieren macht sie nicht kleiner. Sätze wie
"Ich sehe, dass Sie verärgert sind"
oder
"Das hat Sie offenbar frustriert"
validieren Emotionen, ohne sie zu bewerten.
5. Lösungsfokus statt Problemfixierung
Es ist verlockend, sich im Problem zu verlieren. Systemisch arbeiten wir lösungsfokussiert:
"Was müsste passieren, damit sich die Situation verbessert?"
oder
"Wann gab es Momente, in denen die Zusammenarbeit besser funktionierte?"
Diese Fragen öffnen neue Perspektiven.

6. Fallbeispiel aus der systemischen Coaching-Praxis
Die folgenden Beispiele aus meiner Coaching-Praxis zeigen, wie sich Konfliktmanagement für Führungskräfte konkret gestalten lässt.
Fall 1: Der schwelende Abteilungskonflikt
Ausgangssituation: Thomas leitet als Vertriebsleiter ein Team von 15 Personen. Zwei seiner erfahrensten Mitarbeiter, beide langjährig im Unternehmen, blockieren sich seit Monaten gegenseitig. Meetings verlaufen zäh, Entscheidungen werden verzögert.
Analyse: Im Coaching wird deutlich: Thomas hat den Konflikt lange ignoriert in der Hoffnung, er löse sich von selbst. Die systemische Analyse zeigt: Beide Mitarbeiter konkurrieren um die Nachfolge von Thomas, der intern als Kandidat für eine höhere Position gilt. Der Konflikt ist also kein reiner Beziehungskonflikt, sondern hat eine strukturelle Komponente.
Intervention: Thomas spricht die Situation offen an – sowohl mit beiden Mitarbeitern einzeln als auch im Team. Er klärt, dass die Nachfolge noch nicht entschieden ist und transparente Kriterien entwickelt werden. Zudem trennt er die Verantwortungsbereiche klarer, sodass direkte Konkurrenz reduziert wird.
Ergebnis: Die Spannung löst sich nicht vollständig, aber die Zusammenarbeit verbessert sich spürbar. Thomas lernt, frühzeitig Strukturen zu schaffen, die Konflikte reduzieren.
Fall 2: Generationenkonflikt im IT-Team
Ausgangssituation: Sandra, IT-Leiterin eines mittelständischen Unternehmens, steht vor einem Generationenkonflikt. Jüngere Entwickler fordern moderne Arbeitsweisen (Homeoffice, agile Methoden), während erfahrene Kollegen auf bewährte Strukturen setzen.
Analyse: Hinter den unterschiedlichen Positionen stehen verschiedene Werte: Flexibilität vs. Verlässlichkeit, Innovation vs. Stabilität. Ein klassischer Wertkonflikt, der sich nicht "lösen", aber moderieren lässt.
Intervention: Sandra moderiert einen Workshop, in dem beide Seiten ihre Interessen darstellen. Sie nutzt zirkuläre Fragen: 'Was glauben Sie, warum ist Präsenz im Büro Ihrem Kollegen wichtig?' Langsam entsteht Verständnis füreinander. Sandra entwickelt mit dem Team ein hybrides Modell, das beiden Bedürfnissen Rechnung trägt.
Ergebnis: Keine perfekte Lösung, aber eine tragfähige Vereinbarung. Sandra lernt, Wertekonflikte nicht als Problem zu sehen, sondern als Chance für Innovation.
Fall 3: Die eskalierende Budgetdiskussion
Ausgangssituation: Michael, Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens, sitzt zwischen zwei Abteilungsleitern, die beide mehr Budget fordern. Die Diskussion ist emotional aufgeladen, Vorwürfe fallen.
Analyse: Was als Sachkonflikt erscheint (Budgetverteilung), ist eigentlich ein Beziehungskonflikt. Die beiden Abteilungsleiter haben unterschiedliche Kommunikationsstile und fühlen sich vom jeweils anderen nicht respektiert. Der Budgetstreit ist nur die Oberfläche.
Intervention: Michael benennt das Muster: "Ich habe den Eindruck, es geht hier um mehr als Budget." Er trennt die Sachebene (Budget) von der Beziehungsebene und bearbeitet beide separat. Mit einem externen Mediator werden die Beziehungsthemen geklärt.
Ergebnis: Die Budgetfrage lässt sich danach sachlich klären. Michael versteht: Hinter Sachkonflikten liegen oft Beziehungsthemen, die zuerst adressiert werden müssen.

7. FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Konfliktmanagement für Führungskräfte
Wann sollte ich als Führungskraft in einen Konflikt eingreifen?
Grundsätzlich gilt: so früh wie möglich, aber nicht voreilig. Wenn Sie wahrnehmen, dass ein Konflikt die Zusammenarbeit beeinträchtigt, Kommunikation blockiert oder Teammitglieder belastet, ist es Zeit zu handeln. Nicht jede Meinungsverschiedenheit erfordert jedoch Eingreifen – Teams brauchen auch die Möglichkeit, Konflikte selbst zu lösen.
Was ist der größte Fehler im Konfliktmanagement?
Aus meiner Erfahrung: Zu langes Warten. Viele Führungskräfte hoffen, Konflikte lösen sich von selbst. Das Gegenteil ist der Fall – unbearbeitete Konflikte verschärfen sich. Der zweithäufigste Fehler ist, zu schnell Lösungen zu präsentieren, statt die Beteiligten selbst Lösungen entwickeln zu lassen.
Wie gehe ich mit chronischen Konfliktpersonen um?
Der Begriff "Konfliktperson" ist problematisch, weil er das Problem individualisiert. Systemisch betrachtet gibt es keine schwierigen Menschen, sondern schwierige Interaktionen. Fragen Sie sich: In welchen Konstellationen tritt das Verhalten auf? Was könnte es aufrechterhalten? Oft zeigt sich, dass das 'schwierige' Verhalten eine Reaktion auf bestimmte Systemdynamiken ist.
Wie bleibe ich neutral, wenn ich selbst involviert bin?
Vollständige Neutralität ist in den meisten Fällen unmöglich und auch nicht erstrebenswert. Wichtiger ist Transparenz: Benennen Sie Ihre eigene Position und mögliche Interessen. In Konflikten, in denen Sie stark involviert sind, kann es sinnvoll sein, externe Unterstützung hinzuzuziehen – sei es HR, ein Mediator oder ein Coach.
Kann jeder Konflikt gelöst werden?
Nein, nicht jeder Konflikt lässt sich vollständig lösen, besonders Wertekonflikte. Aber auch unlösbare Konflikte können so moderiert werden, dass Zusammenarbeit möglich bleibt. Manchmal ist das Ziel nicht Lösung, sondern ein Umgang mit dem Konflikt, der beiden Seiten gerecht wird.
Wann sollte ich externe Hilfe hinzuziehen?
Wenn ein Konflikt eskaliert ist, Sie selbst stark involviert sind oder trotz eigener Bemühungen keine Bewegung entsteht, ist externe Unterstützung sinnvoll. Ein systemischer Coach oder Mediator bringt neue Perspektiven ein und kann festgefahrene Muster aufbrechen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern professionelles Handeln.
8. Fazit
Konfliktmanagement für Führungskräfte ist keine Zusatzkompetenz, sondern gehört zum Kern erfolgreicher Führung. Die Fähigkeit, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern produktiv zu gestalten, unterscheidet gute von exzellenten Führungskräften.
Meine wichtigste Erkenntnis aus fast 20 Jahren Führungserfahrung: Konflikte sind nicht das Problem. Unser Umgang mit ihnen ist entscheidend. Jeder ungelöste Konflikt kostet Energie, Motivation und letztlich Geld. Aber gut bearbeitete Konflikte stärken Teams, fördern Innovation und schaffen eine Kultur, in der Meinungsverschiedenheiten als Bereicherung gesehen werden.
Die systemische Perspektive hat mir dabei geholfen, Konflikte anders zu sehen: Nicht als individuelles Versagen, sondern als Ausdruck von Mustern im System. Diese Sichtweise entlastet alle Beteiligten und öffnet neue Lösungsräume. Statt zu fragen "Wer hat Schuld?" fragen wir "Welches Muster zeigt sich hier?" und "Was braucht es, damit sich etwas verändert?"
Konfliktmanagement ist lernbar. Die Strategien und Methoden, die ich in diesem Artikel beschrieben habe, können Sie in Ihrem Führungsalltag anwenden und weiterentwickeln. Beginnen Sie mit kleinen Schritten: Sprechen Sie Spannungen früher an, hören Sie aktiver zu, fragen Sie nach Interessen statt nur Positionen zu diskutieren.
Und vergessen Sie nicht: Es ist völlig legitim, sich Unterstützung zu holen. Ein externer Coach oder Mediator bringt neue Perspektiven und kann helfen, festgefahrene Muster aufzubrechen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern professionelles Handeln im Interesse Ihres Teams und Ihrer Organisation.
9. Über mich: Business Coach Mag. Christian Asperger

In meiner Rolle als Psychotherapeut integriere ich meine langjährige Erfahrung aus meiner Praxis als Psychotherapeut sowie als Führungskraft in Konzernen mit einer soliden Ausbildung in systemischer Psychotherapie und Coaching.
Mein Ansatz basiert auf dem Verständnis der Menschen im Kontext ihrer sozialen Beziehungen und der Konzentration auf das "Wie" gegenwärtiger Situationen. Ich betrachte Klienten als Experten ihrer eigenen Fälle und vermeide es, Themen zu vertiefen, die sie nicht aktiv einbringen.
Gerne unterstütze ich Sie in meiner Praxis in Wien, um die Arbeit mit Ihrem Thema zu starten. Gemeinsam finden wir Ihren individuellen Weg zu einer glücklichen Beziehung zu sich selbst zurück.



